Es ist mir eine Ehre, euch zu meiner ersten Generalversammlung und Siegerehrung einladen zu dürfen.
Wann: Samstag, den 26. September 2026.
Wo: Kulturzentrum am Stiergraben (Stadtbücherei/Musikschule)
2620 Neunkirchen, Am Stiergraben 1 bzw. Albert Hirsch Platz 1
Die Generalversammlung findet in der Musikschule im Vortragssaal statt. Beginn ist 18:00
Anschließend findet ebendort die Preisverleihung der LM 2026 statt mit der Diashow LM 2026
Beginn der Siegerehrung ist 19:00
Der Fotoklub Neunkirchen feiert sein 75 Jahr Jubiläum ebenfalls mit einer Diashow.
Danach werden die besten Bilder der LM 2026 in der Galerie am Stiergraben gezeigt (selbes Gebäude), wo auch Bilder des Fotoklubs Neunkirchen zu bewundern sind. Für eine kleine Stärkung ist vorgesorgt.
Anträge und Wahlvorschläge müssen laut Statuten spätestens 14 Tage vor der GV beim 1. Vorsitzenden Peter Wallner eingelangt sein. Bitte die Anträge per Mail senden. Mailadresse p.wallner@gmx.eu
Mit der Fotoausstellung „40 Jahre Tschernobyl“ erinnert die Fotografin und Kuratorin Michaela Vondruska im Theater am Steg in Baden an eine der folgenreichsten Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung wird am Mittwoch, 15. April 2026, um 19:00 Uhr eröffnet.
Die gezeigten Arbeiten entstanden während mehrerer Aufenthalte der Fotografin in der Sperrzone rund um Tschernobyl in den Jahren 2018 und 2019. Michaela Vondruska besuchte sowohl das Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Tschernobyl als auch die verlassene Stadt Prypjat, die nach der Reaktorkatastrophe von 1986 innerhalb weniger Stunden evakuiert wurde sowie den Kindergarten von Kopatchi, das letzte Gebäude des Ortes, der nach der Katastrophe dem erdboden gleich gemacht wurde. SIe traf auch einen ATomtechniker, der damals 26 Jahre alt war und am 26.4. 1986 um 7:30 zum Dienst antreten wollte, aber sein Arbeitsplatz existierte nicht mehr.
Die Fotografien verzichten bewusst auf dramatische Inszenierungen. Stattdessen zeigen sie stille, menschenleere Orte: verfallene Wohnhäuser, zurückgelassene Alltagsgegenstände und von der Natur überwucherte Plätze. Auch das Kraftwerksgelände selbst wird als Ort sichtbar, an dem die Katastrophe bis heute präsent ist. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Dokumentation und künstlerischer Reflexion und laden dazu ein, über Erinnerung, Verantwortung und die langfristigen Folgen technischer Entscheidungen nachzudenken.
Das Theater am Steg bietet für diese Ausstellung einen intimen Rahmen, der eine konzentrierte Auseinandersetzung mit den Fotografien ermöglicht. Ergänzend zur Präsentation ist die Ausstellung dienstags bis freitags von 15:00 bis 21:00 Uhr sowie bei Veranstaltungen geöffnet.
An den Wochenenden (Samstag und Sonntag) ist die Fotografin jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr persönlich anwesend. In dieser Zeit spricht sie mit Besucherinnen und Besuchern über die Entstehung der Bilder und gibt Einblicke in ihre Arbeit vor Ort.
Begleitend zur Ausstellung findet am Sonntag, 26. April 2026, dem 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe, eine Gedenkveranstaltung statt.